Kurzfassung (lange Fassung unten)
Sandra Fietz behandelt in der Praxis ME/CFS
- Schwerpunkt: Pacing
- Hausbesuche im Umkreis der Praxis möglich
- Orientierungswert: Ab Bell-Score 20 bis 30 sinnvoll (ggf. Mitwirken angehöriger)
Kontakt: 0451/390 847 02 Mail:
Barriere-Info
Das Praxisgebäude, alle Räume sowie das WC sind barrierefrei (Fahrstuhl und ebenerdig)
Die Räume sind relativ hell, der Zugang zur Praxis liegt zwischen zwei großen Straßen
Lange Fassung
Als ME/CFS Betroffene*r, kann es sehr schwer sein Therapeut*innen zu finden, die sich mit Ihrer Krankheit auskennen. In unserer Praxis behandeln wir Patient*innen die an ME erkrankt sind und bilden uns dazu fort.
Mein Name ist Sandra Fietz, Physiotherapeutin (B.Sc.) in der Praxis Physiotherapie Reinke und begleite und behandle ME-Betroffenen seit vier Jahren. Zuletzt habe ich die Fortbildung “Pacing 2.0” von Battisti und Lorenzen gemacht. Die meisten Betroffenen kennen das Konzept des Pacings und wenden es an. Meine Erfahrung zeigt jedoch: Auch bei gutem Vorwissen ist es sinnvoll diesen Teil der Therapie mit einer Fachperson zu erarbeiten oder aufzufrischen. Dadurch können sich neue Perspektiven zeigen und Prioritäten können neu gesetzt und entdeckt werden.
Die erste Behandlung
Mir ist es am wichtigsten zu verstehen, wo Sie aktuell stehen und wie Ihre Lebensrealität aussieht. Ich frage zu Beginn der Therapie nach Ihren Bedürfnissen und den Notwendigkeiten, um die Therapie so gut wie möglich anzupassen. Das können z.B. sein:
- Sprechtempo und Pausen während der Therapie
- Licht und Lärmempfindlichkeit
- Liegen oder sitzen während der Behandlung
Sie können auch vorab per Telefon Fragen stellen, und wir tun was uns möglich ist, um die Therapie so barrierearm wie möglich zu gestalten.
Bringen Sie gerne alle Hilfsmittel zur Therapie mit, die Sie benötigen, zum Beispiel Gehörschutz, Schlafmaske oder Rollator. Hausbesuche sind im Umkreis der Praxis möglich. Dafür muss Ihre behandelnde Ärztin oder Ihr behandelnder Arzt dies auf der Verordnung vermerken. Je nachdem wie ausgeprägt die kognitiven Symptome sind, ist eine Behandlung bei einem Bell-Score um die 20 bei Mitwirken der Pflegenden oder Angehörigen theoretisch möglich. Bei Fragen melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail.
